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Nicht immer sind es die Schuldner die Fristen verstreichen lassen. Immer wieder kommt es auch vor, dass Mandanten wichtige Fristen einfach verstreichen lassen.

Für einen meiner Mandanten habe ich eine Forderung angemahnt, woraufhin sich der Rechtsanwalt der Gegenseite bei mir meldete und wegen einer anderen Forderung die teilweise Aufrechnung erklärte.

Soweit so gut. Jedoch ging es hierbei auch um weitere Ansprüche die vom Zutun meines Mandanten abhängig sind. Hierzu wurde ihm eine großzügige Frist eingeräumt die er jedoch trotz meinem drängen verstreichen lies bzw. mitteilte, dass er zwar einen Termin vereinbaren wollte, die betreffende Person jedoch nicht erreichen konnte.

Wir baten daher um Aufschub und versicherten, dass wir umgehend einen Termin mitteilen werden und uns um einen solchen bemühen werden.
Das war vor nun mittlerweile 3 Wochen.

Der Mandant war darüber informiert und im Wochentakt fragte ich bei ihm nach, was sich in der Sache getan hat. Zur Antwort erhielt ich wieder das Übliche, nämlich das er es zwar versucht habe, aber die Person nicht erreichen konnte.
Erst letzte Woche versprach er mir dann auf mein Drängen hin, dass er schriftlich versucht einen Termin zu vereinbaren, damit wir wenigstens etwas in der Hand haben mit dem wir unsere Mühe beweisen können.
Er versprach dies umgehend zu veranlassen und mir das Schreiben zuzufaxen, damit ich die Gegenseite unterrichten konnte.

Da auch dieses Mal nichts geschah forderte ich ihn Mitte der Woche noch einmal dazu auf. Wie zu erwarten erhielt ich auch hierauf keine Antwort, so dass ich heute morgen noch einmal ein Fax an ihn schickte, dass er sich nun wirklich mal um die Sache kümmern müsse, da er ansonsten den Restbetrag abschreiben könne.

Kurz nachdem ich das Fax versendet hatte, kam die Post. Darin enthalten war ein Schreiben der Gegenseite, in dem mein Mandant letztmalig aufgefordert wurde die Sache zu beheben. Anbei war noch eine eMail aus der hervorging, dass die betreffende Person selbst sogar mehrmals versucht hatte meinen Mandanten zu erreichen. Komisch nur, dass mein Mandant diese Person jedoch anscheinend nicht erreichen konnte.

Mal sehen, ob der Mandant nun wenigstens auf diese allerletzte Frist reagiert. Immerhin geht es auch um rund 1.500 €. Geld das er nach eigenen Angaben eigentlich gut gebrauchen könnte.


2 Kommentare zu Allerletzte Frist

  • Handwerksbetrieb? Offenbar kein empfehlenswertes Unternehmen.

    • Richtig, ein Handwerksbetrieb. Ich denke er versteht durchaus was von seinem Handwerk, nur mit Büro etc. hat er es nicht so. Das Problem vieler Handwerker wie ich festgestellt habe. Dazu kommt dann bei vielen noch die Angst einen Kunden zu verlieren wenn sie ihre Forderungen durch ein Inkassounternehmen beitreiben lassen.

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