Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Wir hatten bis vor kurzem ein Mandat, bei welchem es eigentlich nur um eine relativ geringe Forderung ging.
Rechnungen und Mahnungen lagen vor und schienen soweit zu passen.

Die Schuldnerin wurde angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert. Wenige Tage später meldete sich diese telefonisch und teilte in einem relativ langem Gespräch mit, dass sie die Exfreundin des Mandanten sei und dass vereinbart gewesen wäre, dass die Leistung des Mandanten auch zukünftig kostenfrei erfolgen würde, da sie ihm während der Zeit der gemeinsamen Beziehung wohl im Betrieb unentgeldlich geholfen hätte.

Die Schuldnerin erzählte weiter, dass die Beziehung durch sie beendet wurde und seitdem immer wieder neue Dinge unseres Mandanten versucht werden, um sich bei ihr für die Trennung zu rächen. Der “Rosenkrieg” war also im vollen Gange.

Für die Version der Schuldnerin gab es zudem mehrere Personen, die diese auch so bestätigten.

Der hierzu befragte Mandant blieb zunächst bei seiner Geschichte und erst nach und nach zeigte sich, dass wohl doch eher die Version der Schuldnerin zutreffend sein dürfte. Diese bot zudem einen Vergleich an, auf den sich der Mandant, nach mehrmaliger und wochenlanger Erinnerung unsererseits, sich hierzu zu äußern, schließlich nicht einlassen wollte.

Stattdessen teilte er per eMail mit, dass er auf die Forderung verzichten würde und wir bevollmächtigt werden, die Forderung mit allen Mitteln, ggf. auch illegalen Mitteln, bei der Schuldnerin beizutreiben und dann zu verschenken.

Nachdem der Wunsch des Mandanten, auch unerlaubte Mittel anzuwenden, bereits zuvor mehrfach geäußert wurde, reichte es dann nach dieser eMail endgültig und wir beendeten das Mandat.

In der darauffolgenden eMail des Mandanten wurde dann noch einmal mehr als deutlich, dass es ihm nicht um die Forderung ging, sondern viel mehr darum, der  Schuldnerin möglichst viele Schwierigkeiten zu machen und ihr zu schaden.

Das böse Erwachen für ihn kam dann jedoch, als ihm seine Exfreundin über einen Rechtsanwalt den Mahn- und später den Vollstreckungsbescheid bezüglich der während der Beziehung geleisteten Arbeit zustellen ließ. Der Ex-Mandant schien darauf jedoch nicht reagiert zu haben, denn in seiner letzten eMail an uns, nach Beendigung des Mandats, bat er uns, ihm das Geld doch einfach im Voraus per Post zu schicken, da ihm das Konto durch seine Exfreundin gepfändet wurde. Wir könnten es uns ja wieder bei ihr holen. Wie, dass sei ihm egal.

Da das Mandat zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war, verzichteten wir auf eine Antwort.
Schlimm genug, wenn sich zwei Menschen nach einer Trennnung so zerstreiten, dass sie mit allen Mitteln aufeinander los gehen, aber andere in diesem Schlammschlacht dann noch absichtlich mit hinein zu ziehen und falsche Tatsachen vorzuspiegeln, dass geht dann definitiv zu weit.

Die Exfreundin hat zwischenzeitlich nun auch noch Strafanzeige gegen ihren Exfreund erstattet. Die Geschichte dürfte also für die beiden längst noch nicht ganz ausgestanden sein. Dabei könnte es so einfach sein. Man lässt sich in Ruhe und versucht sich, was hier problemlos möglich sein dürfte, aus dem Weg zu gehen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

So erreichen Sie uns


Die Rechtsdienstleister


Mörikestraße 1
71131 Jettingen


Tel: 07452 - 75 08 29 1
Fax: 07452 - 75 08 29 0
eMail: info@die-rechtsdienstleister.de


Bürozeiten:


Montag - Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr
und 13.00 - 17.00 Uhr


Freitag 8.30 Uhr - 12.00 Uhr und
13.00 - 15.00 Uhr


Termine nur nach Vereinbarung!