Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Eine Schuldnerin zeigte sich bisher sehr hartnäckig und sah zwar ein, dass die Forderung meines Mandanten besteht und auch völlig in Ordnung ist, allerdings versuchte sie immer wieder uns hinzuhalten.

Nachdem dann die Polizei wegen einer von uns gestellten Strafanzeige vor der Türe stand erklärte sich die Schuldnerin doch noch bereit die schon einige Wochen zuvor vereinbarten Raten zu bezahlen.

Zwar nicht ganz pünktlich, aber immerhin in voller Höhe erhielt ich dann gestern die erste Rate. Ich hoffe sehr für die Schuldnerin, dass sie es jetzt begriffen hat, dass es ernst ist und den guten Anfang nicht durch fehlende oder unregelmäßige Ratenzahlungen zunichte macht.


4 Kommentare zu Der Anfang ist gemacht

  • Abgesehen von anderem – Strafanzeigen werden erstattet und nicht “gestellt” (wie z.B. Strafanträge”)

  • Ich habe das Inkasso auf die altmodische Art organisiert. Nein: nicht a la Moskau-Inkasso. Im Vorfeld möglichst klären, ob der Auftrag überhaupt in den Möglichkeiten des Schuldners liegt. Am Ende aufs gute alte Bauchgefühl verlassen. Wenns denn hakt hinterherlaufen, quengeln, betteln, wenn vor Ort evtl. sogar die Raten abholen. Bei Privatleuten auch mal an die Schuldnerberatung verweisen und auf einen Sanierungsplan spekulieren. Strafanzeigen sind eine Mode, die etwa alle 10 Jahre übers Land schwappt. Kann was bringen, ungefähr wie Bungeespringen ohne Seil. Ich halte nichts davon. Wenn die Anzeige aufgegriffen wird, zahlt der Schuldner, dann aber evtl. ans Gericht. Was habe ich als Gläubiger davon.

    • So ähnlich arbeite ich auch. Ich versuche immer mit dem Schuldner eine für beide Seiten tragbare und akzeptable Lösung zu finden. Von Methoden nach dem Vorbild von Moskau-Inkasso halte ich nichts, ganz im Gegenteil!
      Bisher wollten die Gläubiger erst zwei mal Strafanzeige erstatten. Was in beiden Fällen letztlich zum Erfolg geführt hat.
      Bei einer der Schuldnerinnen kam sogar hinterher heraus, dass sie insgesamt über 50.000 Euro ergaunert hat.
      Wie gesagt, es kann sich lohnen, muss es aber nicht zwingend. Für mich ist es das allerletzte Mittel und wird vorher auch genau durch einen Rechtsanwalt geprüft.

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