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Wie bereits vor zwei Jahren steigt auch ab dem 01.07.2013 die Pfändungsfreigrenze von derzeit mindestens 1.029,99 Euro um rund 20 Euro auf 1.049,99 Euro.

Somit verbleibt dem Schuldner bei einer Pfändung monatlich ein Netto-Mindesteinkommen von rund 1.050,00 Euro die er zur freien Verfügung hat. Sofern Unterhaltsverpflichtungen (z.B. Kinder, Ehefrau) bestehen, steigt der pfändungsfreie Betrag auf 1.440,00 Euro (1 Unterhaltsverpflichtung) bzw. sogar auf 1.660,00 Euro bei zwei Unterhaltsverpflichtungen.

Seit 2002 stieg die Pfändungsfreigrenze somit um ca. 120 Euro . Bei einer Unterhaltsverpflichtung stieg das zur freien Verfügung verbleibende Nettoeinkommen sogar um ca. 160 Euro bzw. um ca. 185 Euro bei zwei unterhaltsverpflichteten Personen.

Selbstverständlich ist auch nach wie vor eine Erhöhung des pfändungsfreien Betrags auf Antrag möglich. Hierzu muss der Schuldner jedoch nachweisen, dass er mit dem Freibetrag seinen notwendigen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann.

Sowohl für Überstunden, als auch für Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es weitere Vorschriften bezüglich deren Pfändbarkeit. So sind Einkommen aus Überstunden nur zu 50 % pfändbar. Weihnachtsgeld dagegen ist nur bis zur Hälfte des monatlichen Einkommens (maximal 500 Euro) pfändbar und Urlaubsgeld sogar überhaupt nicht pfändbar.

Weitere Informationen sind in der durch das Bundesjustizministerium herausgegebenen Broschüre enthalten, die hier abrufbar ist.


2 Kommentare zu Erneute Steigerung des Pfändungsfreibetrags ab 01. Juli 2013

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