Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

PortalseiteInkasso allgemein:

 

Wann kann ich eine Forderung durch ein Inkassounternehmen eintreiben lassen?

FAQ
Voraussetzung für die Übergabe Ihrer Forderungen an ein Inkassounternehmen ist, dass der Schuldner nach § 286 BGB im Zahlungsverzug ist. Zudem muss die Forderung einredefrei sein. Dies bedeutet, dass die Forderung zum einen tatsächlich bestehen muss und zum anderen dem Anspruch bisher nicht widersprochen hat. Zudem muss das von Ihnen beauftragte Inkassounternehmen im Rechtsdienstleistungsregister als Inkassounternehmen registriert sein.

 

Außergerichtliches Inkasso:

 

Worin besteht das außergerichtliche Inkasso?

Im Rahmen des außergerichtlichen Inkassos wird versucht ohne Zuhilfenahme der Gerichte eine Zahlung durch den Schuldner zu erzielen. Die jeweilige Vorgehensweise hängt, jedenfalls bei uns, unmittelbar vom Einzelfall und seinen Besonderheiten ab. Hierbei wird versucht den Schuldner zu einer Zahlung zu bewegen und so ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Häufige Mittel sind hierbei die Kontaktaufnahme per Post, wie auch per Telefon oder auch vor Ort im direkten Gespräch mit dem Schuldner.

 

Mahnverfahren:

 

Wie läuft das gerichtliche Mahnverfahren ab?

Das gerichtliche Mahnverfahren wird durch den „Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids“ beim zuständigen zentralen Mahngericht beantragt. Das Mahngericht prüft denn Antrag dann in einem automatisierten Verfahren auf Plausibilität und erlasst den Mahnbescheid der dann mittels Postzustellung an den Schuldner offiziell zugestellt wird. Der Schuldner hat dann zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. In diesem Fall würde das Verfahren nach Einzahlung weiterer Gerichtskosten durch den Gläubiger an das zuständige Gericht zur Verhandlung abgegeben. Sofern der Schuldner keinen Widerspruch einlegt kann 14 Tage nach Zustellung des Mahnbescheids der „Antrag auf Erlass des Vollstreckungsbescheids“ gestellt werden, woraufhin das Mahngericht den Vollstreckungsbescheid erlässt. Dieser kann entweder durch das Gericht von Amts wegen zugestellt werden oder durch den Gläubiger über den Gerichtsvollzieher.

 

Zwangsvollstreckung:

 

Was sind die zwingenden Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung?

Grundsätzlich müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein, um die Zwangsvollstreckung gegen einen Schuldner betreiben zu können. Diese werden vom jeweiligen Zwangsvollstreckungsorgan (Gerichtsvollzieher, Vollstreckungsgericht oder Grundbuchamt) im Vorfeld überprüft. Zunächst muss ein zumindest vorläufig vollstreckbarer Titel vorliegen. Dies kann beispielsweise ein Urteil, ein Vollstreckungsbescheid oder auch eine notarielle Urkunde sein. Darüber hinaus muss der Titel eine sog. Vollstreckungsklausel enthalten. Diese besagt, dass aus dem Titel die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. Als dritte Voraussetzung muss der Titel dem Schuldner vor der Zwangsvollstreckung zugestellt worden sein. Dies geschieht entweder von Amts wegen durch das Gericht, oder im Parteibetrieb durch den Gerichtsvollzieher.

Wie lassen sich die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen grob unterteilen?

Die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen lassen sich im Allgemeinen grob in die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen und in die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen unterteilen.

Was versteht man unter der Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen?

Die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen umfasst neben der klassischen Pfändung von Sachgegenständen durch den Gerichtsvollzieher auch die Pfändung und Verwertung von Forderungen, wie etwa die Kontopfändung oder auch die Lohnpfändung.

Welche Zwangsvollstreckungsmaßnahmen werden als Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen bezeichnet?

Neben der Eintreibung einer Zwangshypothek für eine Immobilie in das jeweilige Grundbuch gibt es noch die Möglichkeit der Zwangsversteigerung einer Wohnung, einer Immobilie oder auch eines Grundstücks sowie die Zwangsverwaltung.

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