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Gerade eben habe ich mein Auto in die Werkstatt gebracht, nachdem es vor kurzem durch eine unachtsame Nachbarin beim rangieren beschädigt wurde.

Nachdem die Formalitäten erledigt waren bat ich darum, dass man mich zurückfahren würde. Recht schnell fand sich auch ein Azubi im 3. Lehrjahr der mich dann zurück fuhr.

Normalerweise bin ich weder besonders empfindlich, noch habe ich einen nervösen Magen. Bei dieser Fahrt jedoch wurde es auch mir ganz anders.
Schon beim anfahren hatte man den Eindruck, der Lehrling hätte noch nicht einmal einen Führerschein. Vor lauter Wackeln benötigte ich sage und schreibe 3 Versuche um mich anzuschnallen. Dann, kaum vom Hof der Werkstatt weg, musste bereits der Gegenverkehr recht unsanft abbremsen, da mein Fahrer meinte, die Lücke sei noch groß genug.
Mittlerweile hatte ich mich dann an das Kopfnicken bei jedem Schaltvorgang gewohnt, als wir in die nächste Ortschaft einfuhren. Anscheinend hatte der Lehrling noch nie etwas von einer Straßenverkehrsordnung gehört. Jedenfalls fuhr er innerorts nicht wie vorgeschieben 50 km/h sondern zwischen 70 und 80 km/h. Auf der Landstraße sah das Ganze nicht viel besser aus. 140-150 km/h anstatt 100 km/h – egal, ist ja schließlich nicht das eigene Auto!

Dann, kurz vor dem bereits heiß ersehnten Ziel, wiederholte er sein doch für meine Begriffe recht riskante Fahrmanöver vom Beginn der Fahrt. An einer Kreuzung nahm er nicht nur dem Gegenverkehr die Vorfahrt sondern zwang diesen auch noch eine Notbremsung einzuleiten.

Ich verzichtete dann auch darauf, mich bis vor die Türe fahren zu lassen und bat ihn, wegen der besseren Wendemöglichkeit, mich bereits früher raus zu lassen. Erst an der frischen Luft merkte ich das flaue Gefühl im Magen so richtig. Die Schritte zu Fuß an der frischen Luft waren dann eine wahre Wohltat für meinen von Übelkeit geplagten Magen.

Man sollte eigentlich nicht meinen, dass ein junger Mann von 21 Jahren, der noch dazu im 3. Lehrjahr der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker ist und seit 3 Jahren seinen Führerschein hat, so schlecht Auto fahren kann. Bisher bin ich dem offensichtlichen Irrtum erlegen, dass gerade Menschen die beruflich mit Autos zu tun haben auch damit umzugehen wissen. Nun weiß ich es besser.


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