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Es bleibt nicht aus, dass man von Zeit zu Zeit auf Dritte zurückgreifen muss, da dies auf Grund der Entfernung oder auf Grund von Spezialkenntnissen erforderlich ist. In diesen Fällen gilt es dann oftmals abzuwägen, ob es sich lohnt den Termin vor Ort wahrzunehmen. Manche Termine müssen jedoch auch zwingend persönlich wahrgenommen werden, wie etwa Gerichtstermine in denen das persönliche Erscheinen angeordnet ist. Andere Termine lassen sich jedoch sicherlich auch schneller und effizienter bewältigen.

In einer aktuellen Angelegenheit wurde ein Rechtsanwalt beauftragt für uns weiter tätig zu werden. Das die Sache sehr umfangreich war und bereits diverse Verhandlungstage bei Gericht zugebracht wurden, kostete diese Angelegenheit bereits sehr viel Zeit.

Nun, nachdem die Angelegenheit kurz vor dem Abschluss steht, die Gegenseite hat einen, auch nach Ansicht des Gerichts, sehr großzügigen Vergleichsvorschlag erneut abgelehnt, mussten noch einige kleinere Details besprochen werden.

Wie es bei Anwälten „vom alten Schlag“ noch üblich ist, wurde uns ein Terminvorschlag zwecks Besprechung in dessen Kanzlei übermittelt. Der Vorschlag enthielt den Hinweis, man möge sich bitte melden, sollte der Termin zeitlich nicht passen und telefonisch einen anderen vereinbaren. Da dieser Termin mit einem anderen Termin kollidierte, wurde dies per eMail mitgeteilt und darum gebeten, auf Grund der derzeitigen Terminnot, die Sache kurz telefonisch zu besprechen. Das Sekretariat bestätigte diese Bitte per eMail und teilte mit, dass sich der Anwalt in den nächsten beiden Tagen telefonisch melden würde.

Nachdem dies bisher nicht gesah, erhielten wir heute eine weitere eMail mit einem neuen Terminvorschlag. Dieser passte jedoch ebenfalls terminlich nicht. Zudem hatte ich ausdrücklich auf den vollen Kalender verwiesen und um eine telefonische Besprechung gebeten. Also rief ich selbst dort an und teilte dies der Dame am Empfang mit, woraufhin diese mich direkt durchstellte.

Exakt 6 Minuten später war die Angelegenheit besprochen und das weitere Vorgehen abgeklärt. 6 Minuten, mehr nicht und selbst davon sind noch einmal mindestens 1-2 Minuten für private Gespräche abzuziehen.
Ein Besprechungstermin vor Ort, der durchaus auch seine Berechtigung und seine Vorzüge hat (direkte Kommunikation, Kaffee, etc.), hätte alleine schon von der Fahrzeit mindestens 90 Minuten in Anspruch genommen. Ein Zeitaufwand, der sich, gemessen am Grund der Besprechung, eigentlich nicht vereinbaren lässt. Hierfür war weder das Thema umfangreich genug, noch war es so komplex, dass es nicht anders geht, als die Besprechung persönlich wahrzunehmen.

Generell denke ich, dass Besprechungen von Angesicht zu Angesicht in einigen Fällen durchaus Sinn machen und schneller zum Ziel führen können. Gerade zu Beginn, jedoch bin ich grundsätzlich eher dafür, keine unnötige Zeit auf der Straße zu verbringen, sondern lieber einfach mal kurz zum Hörer zu greifen, um die Sache telefonisch zu besprechen. Dies liegt mit Sicherheit auch an der jeweiligen Arbeitsweise. Der eine bearbeitet seine Angelegenheiten lieber schnell und zügig, während andere sicherlich gerne auch mal die ein oder andere Akte etwas schieben. Die jeweilige Arbeitsweise hängt in jedem Fall nicht mit Faulheit oder mangelnder Organisation zusammen, sondern ist vielmehr oft auch einfach so, wie man es einmal gelernt hat. Zu Zeiten, in denen noch nicht so viel über eMail und Internet geregelt wurde, hatte man einfach einen anderen Arbeitsstil, heute jedoch bin ich dankbar, dass es oft auch deutlich einfacher und unkomplizierter geht und nicht jeder Schriftsatz in doppelter Ausführung zur postalischen Weiterleitung an die Mandanten hier eingeht.

Alleine die Zeit- und Kostenersparnis dürften hier nicht zu verachten sein, so dass wir hier, wenn irgendwie möglich, vor allem auf telefonische und elektronische Kommunikation zurückgreifen. Und selbstverständlich darf auch das (leider) noch immer sehr weiter verbreitete Fax nicht fehlen. Gerade die Gerichte scheinen die Möglichkeiten der eMails oder auch des EGVP noch nicht so recht nutzen zu wollen.

Wie handhaben Sie es? Klassisch mittels Brief oder modern via eMail, Telefon und ggf. Fax?


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