Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Der Gesetzgeber hat sich, nun auch für die Zwangsvollstreckung über den Gerichtsvollzieher, dazu entschlossen, ab dem 1. April 2016 ein verbindliches Formular für die Beauftragung des Gerichtsvollziehers einzuführen.
ZV-Formular
An die bereits seit einiger Zeit verbindlich zu benutzenden Formulare für den Erlass von Pfändung- & Überweisungsbeschlüssen hat man sich mittlerweile gewöhnt. Mit mehr als 9 Seiten, wovon in der Regel fast die Hälfte für die jeweilige Pfändung unnötig ist (es müssen jedoch nur die ausgefüllten Seiten an das Gericht geschickt werden), sind diese Formulare sehr umfangreich und für die Praxis nur bedingt zu gebrauchen. Grund hierfür ist, dass bei nahezu jeder Pfändung Ergänzungen der bereits vorgegebenen Texte vorgenommen werden müssen, um eine optimale Pfändung zu gewährleisten.
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Hier ein Fundstück aus einem Schreiben einer Gerichtsvollzieherin:

Krank mit Ansage

Was will uns die Gerichtsvollzieherin damit wohl sagen?

Software CD

Heutzutage ist alles digital – auch bei uns.
Derzeit stellen wir sämtliche Papierakten auf rein elektronische Akten um, was erhebliche Erleichtungen mit sich bringt. Mehr dazu in einem weiteren Beitrag in Kürze.

Zur täglichen Arbeit gehört selbstverständlich auch eine vernünftige Kanzleisoftware. Ohne sie läuft hier nichts.
Von den Mahnschreiben bis zur Zwangsvollstreckung und der Buchhaltung läuft alles über eine Kanzleisoftware, die in der Regel all dies ohne Probleme beherrschen sollte.

Das dies leider nicht immer der Fall ist und (glücklicherweise) nicht nur auf uns beschränkt ist, zeigt der eigens ins Leben gerufene Blog “Ein Blog zur Motivation des Marktführers für Kanzleisoftware” des Berliner Strafverteidigers Carsten R. Hoenig.

In seinem neuesten Blog beschreibt er seine größeren und kleineren Probleme mit der von ihm genutzten Kanzleisoftware RA-Micro.

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Gerade eben rief ein Mandant an und bedankte sich überschwänglich, dass alles so gut geklappt habe.

Nach rund 2 Wochen konnte die Forderung bereits vollständig inkl. Zinsen und Kosten beigetrieben werden und der Mandant erhielt die Forderung vollständig ausbezahlt. Leider läuft es nicht immer so, aber wenn, dann freut man sich umso mehr.

Eigentlich könnte jeder Morgen mit dem Anruf eines zufriedenen Mandanten beginnen. Mal sehen was der nächste Morgen bringt.

Wir hatten für einen Mandanten die Zwangsvollstreckung betrieben und einen Haftbefehl gegen den Schuldner erwirkt. Daraufhin haben wir den Gerichtsvollzieher über die Verteilerstelle mit der Verhaftung des Schuldners beauftragt. Das war am 27.08.2014.

Nachdem auch nach mehreren Monaten keine Mitteilung des Gerichtsvollziehers eingegangen war, baten wir die Verteilerstelle um Weiterleitung unserer Sachstandsanfrage und um Mitteilung des zuständigen Gerichtsvollziehers.

Weder die Verteilerstelle noch der Gerichtsvollzieher hielten es nicht für nötig uns zu antworten. Wir erinnerten daher am 10.08.2015 erneut an die Sachstandsanfrage sowie unsere vorangegangenen Erinnerungen und erhielten dann folgendes Schreiben des Gerichts:

Schreiben des Amtsgerichts

Das Amtsgericht hat also offensichtlich die Gerichtsvollzieherin angeschrieben, aber ebenfalls keine Antwort erhalten. Schlimm genug, die Krönung des Ganzen ist jedoch der letzte Satz: ” Es wird anheimgestellt, Ihrerseits weitere Maßnahmen zu ergreifen”.

Genau dies haben wir heute getan und eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde an den Direktor des Amtsgericht gegen die Gerichtsvollzieherin geschickt. Zudem haben wir eine weitere Beschwerde an das Landgericht geschickt, damit man dort dem Amtsgericht erklärt, welche Maßnahmen ggf. auch gegen die eigenen Gerichtsvollzieher ergriffen werden können, sollten die der Meinung sein, sich nicht um ihre Arbeit zu kümmern.

Mal sehen wer zuerst reagiert. Das Landgericht das dem Amtsgericht Dampf macht oder das Amtsgericht das nun endlich seiner Dienstaufsicht über die Gerichtsvollzieherin nachkommt und diese anweist den Verhaftungsauftrag nun endlich auszuführen.

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