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Heute Nachmittag rief ich um 15 Uhr bei einer Schuldnerin an, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie mal wieder eine Frist versäumt hat.

Am Telefon dann eine merklich müde Dame. Ihre ersten Worte:

Sie haben mich geweckt!

Auf meine Frage bei letzten Telefonat erklärte sie mir, dass sie seit einigen Jahren arbeitslos sei und auch keinen Nebenjob habe.
Umso erstaunlicher, dass sie um 15 Uhr immer noch schläft, obwohl sie eigentlich auf “Arbeitssuche” ist, wie sie mir heute Mittag erklärte.

Ob das bei dem Schlafpensum was wird wage ich zu bezweifeln.
Ich wünsche ihr dennoch viel Erfolg.

Die Frühjahrsumfrage des Bundesverbands deutscher Inkassounternehmen (BDIU) ergab, dass 78 % der Inkassounternehmen bis 2010 von einer Verschlechterung der Zahlungsmoral ausgehen.

Neben einem drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen werden auch vermehrte Insolvenzen erwartet, wie die Umfrage ergab. Dies führt in der Regel zu einer weiteren Verschlechterung der Zahlungssituation, gerade bei privaten Schuldnern.

Als Gründe für die Zahlungsverweigerung wurden hauptsächlich Überschuldungen oder Zahlungsausfälle der eigenen Kunden genannt.

Dem kann man durch ein professionelles Forderungsmanagement bereits im Vorfeld, beispielsweise durch die Überprüfung der Liquidität, vorbeugen.

Quelle: BDIU Frühjahrsumfrage 2009

Häufig kommt der Gerichtsvollzieher erst zum Zuge, wenn es darum geht einen Titel o.ä. zuzustellen. Dabei gibt es bereits vor der Titulierung viele Möglichkeiten, den Gerichtsvollzieher mit der Zustellung zu beauftragen.

Die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher kann einer Mahnung oder einer Zahlungsaufforderung, die dem Schuldner zugestellt wird, deutlich mehr Nachdruck verleihen.
Zudem wird bei einer solchen Zustellung eine Zustellungsurkunde angefertigt, so dass der Zugang beim Schuldner auch rechtssicher belegbar ist. Dies kann beispielsweise dann von Vorteil sein, wenn es darum geht, den Verzug herzustellen.

Neben der Zustellung per Post kann der Gerichtsvollzieher auch mit der persönlichen Zustellung beauftragt werden. Diese Zustellung von Angesicht zu Angesicht kann die Schuldner zusätzlich motivieren die Forderung zu begleichen.

Je nach Fall kann es daher hilfreich sein, der Forderung durch eine Zustellung des Gerichtsvollziehers Nachdruck zu verleihen.

Wie so oft bleibt einem bei manchen Schuldnern nur die Hoffnung, dass sie auch einhalten, was sie versprechen.

So auch heute, als ich mit einer Schuldnerin vereinbarte einen Vergleich zu schließen um dem Mandanten wenigstens einen größeren Teil seiner Forderung zu realisieren.

Morgen wird die Schuldnerin dann Post bekommen – mal sehen ob sie den Vergleich auch unterschreibt und zurückschickt. Wundern würde es mich nicht, wenn es wieder mal nur Heiße Luft war.

Endlich ist es soweit soweit, die Homepage ist fertig!

An dieser Stelle werden wir Sie zukünftig regelmäßig über neue Entwicklungen zum Thema Forderungsvollstreckung informieren.

Neben aktuellen Nachrichten und Entscheidungen wollen wir Ihnen zudem interessante Tipps geben und Ihnen einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Inkassounternehmens geben.

Für Kritik & Verbesserungsvorschläge sind wir stets dankbar und wünschen viel Spaß beim Lesen des Blogs.

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