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In einer Zwangsvollstreckungssache habe ich vor einigen Wochen einen Kombi-Auftrag (Zwangsvollstreckungsauftrag i.V.m. Antrag auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung) gemacht.

Der Gerichtsvollzieher bestimmt rund 6 Wochen nach dem Auftrag den Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Die Anfrage beim Schuldnerregister hat zuvor bereits ergeben, dass zwei Haftbefehle gegen die Schuldnerin vorlagen. Die Mitteilung, dass er den Termin bestimmt hat, erreichte mich einen Tag vor dem Termin.

Heute, rund 3 Wochen nach dem Termin musste ich feststellen, dass die Gerichtsvollzieherkosten von meinem Konto abgebucht wurden.
Was genau er gemacht hat weiß ich bislang noch nicht.
In seinen Sprechstunden (ca. 4 Stunden pro Woche insgesamt) ist er nicht zu erreichen.

Gestern rief mich dann die Mandantin an und fragte mich, ob ich die Zeitung vom Vortag gelesen hätte. Da sie eine andere Zeitung hat als ich, habe ich den Artikel nicht gelesen, in dem von der Verhaftung und der Durchsuchung des Wohnhauses der Schuldnerin berichtet wird.

Nun bin ich mal gespannt, ob ich den Gerichtsvollzieher nächste Woche mal in seiner Sprechstunde antreffe. Ich weiß ja, dass Gerichtsvollzieher viel zu tun haben und es generell auch zu wenige Gerichtsvollzieher gibt, aber während seiner Sprechstunde sollte man doch auch irgendwann erreichbar sein. Vielleicht habe ich ja mehr Erfolg, wenn ich auch ihn mal persönlich besuche.


6 Kommentare zu Nichts als Ärger mit dem Gerichtsvollzieher

  • Am besten den abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen.
    Dann meldet er sich von ganz alleine.

    • Stimmt, dass würde er sicherlich tun, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache.
      Die Abbuchung ist ja in Ordnung, nur den Sachstand würde ich gerne mal erfahren.

  • wegen Zwangsvollstreckungsauftrag Antrag auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung gemacht, und ich habe jetz viel zu viel Schulden, aber vor her die Schulden, ich habe garnicht bestelt, und nütze Internet seit Jahre,nur wenn ich wenn beschwerden wegen Misshandlungen von Sozialsystem, dass muss die geplante Inkasso werden, und abbuchen, auch habe kein kraft,wenn verletze Beide Beine und 4 Herzinfarkt, ich denke alle Inkasso und die Mahnung nur Betrüg, weil eine habe gehört Katja G., aber andere, ohne Geld Anwalt auch Guten Tag sagen nicht mir,
    in unsere Rathaus eine Frau K. sagt, sie zuständig für Gleichstellung: „das ist Gesetz, wenn Du Arm dann muss sterben.“
    Das ist wenn jemand Arm muss von der Fenster verfen sein Kinder.
    So Große Anwalkammer und so viel Krimmi,mein gerichtvolzieher war Toll, ich sag komm jeden Tag, mir langweilich, er hat nur Schumel, Sozial schimel an die Wände gesehen weiter nicht.Aber die Mahnung wachsen,aber wenn ich habe garnicht bestelt und habe auch kein geld, weil wegen Gesundheitlichen Schaden von Sozialsystem kann nicht laufen, kann nicht Atmen, kann nicht Wasserlassen. Die alle Briefe aufbefahren, wenn jemand will abholen, kann sein zweite Katja G. raus kommt. Und beim Valudo ist nicht mein API Adrese.

    Edit: Namen gekürzt, ch

    • Natürlich gibt es auch in der Inkassobrache, wie eigentlich überall, schwarze Schafe. Wenn Forderungen eingezogen werden, die weder fällig noch im Verzug sind und von denen man ausgehen muss, dass sie nicht ordnungsgemäß zustande gekommen sind, dann sollte man das der zuständigen Aufsichtsbehörde melden. Für Inkassounternehmen ist dies zum einen der Präsident des jeweiligen Landgerichts, oder eventuell auch der Präsident des Amtsgerichts in dessen Bezirk das Inkassounternehmen seinen Sitz hat. Bei Anwälten wendet man sich in der Regel an die zuständige Anwaltskammer.

      Ein seriöses Inkassounternehmen prüft daher die zur Einziehung übergebenen Forderungen grundsätzlich vorher, ob die Forderung zum einen fällig, unbestritten und der Schuldner im Verzug ist, zum anderen wird es bei Anhaltspunkten, die dafür sprechen, dass der Anspruch so nicht entstanden ist, lieber die Finger davon lassen und das Mandat nicht annehmen.

  • coooooooooooool

    nur sechs wochen gewartet. wir warten M O N A T E, ehe wir von zv-aufträgen wieder was hören und das in mittelhessen.

    • Sechs Wochen sind an sich in solchen Sachen keine Zeit, da gebe ich Ihnen Recht. Nicht allerdings bei einem Gerichtsvollzieher, der laut Aussage der Gerichtsvollzieherverteilerstelle des zuständigen AG einen der kleinsten Bezirke hat, die es bei uns in der Gegend gibt. Die Dame dort sagte mir, dass er normalerweise die Aufträge binnen weniger Tage bearbeitet haben sollte, bei der Anzahl der Aufträge die er im Schnitt bekommt. Er scheint wohl ein relativ ruhiges Leben zu haben.
      Dann sind 6 Wochen doch schon ein bisschen lang, wenn man von dem ausgehen darf, was die Dame der Gerichtsvollzieherverteilerstelle erzählt hat. Generell ist das allerdings wirklich mehr als schnell, da geben ich Ihnen völlig Recht. In anderen ZV-Sachen warten wir auch deutlich länger.

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