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In einer Zwangsvollstreckungssache die uns damals noch als Forderungssache übergeben wurde gab es immer wieder leere Versprechungen, Lügen und Täuschungsversuche.

Der Schuldner hat immer wieder versucht uns durch seine Bereitschaft Ratenzahlung zu vereinbaren hinzuhalten.
Teilzahlungsvereinbarungen wurden an ihn geschickt, telefonisch nach einer Woche nachgefragt, wann er sie endlich zurückschickt und immer wieder wurde uns eine Ausrede nach der anderen aufgetischt.
Auch Besuche in seiner Wohnung brachten nie einen Erfolg, weil er jedesmal vorgab, nicht zuhause zu sein.
Teilweise musst sogar seine 4 Jährige Tochter für ihn lügen.
Man merkte jedoch jedes mal, dass er hinter dem Fenster stand und wartete, bis ich weg war.
Daher wurde Mahnbescheid beantragt.

Nun haben wir seit kurzem den Vollstreckungsbescheid in den Händen und obwohl ich die Hoffnung fast aufgegeben hatte, besuchte ich ihn erneut.
Entweder er hat vorher nicht geschaut wer vor der Türe steht, oder er hat die Spielchen auch endlich satt.
Auf alle Fälle wollte er Ratenzahlung vereinbaren.
Die vorbereitete Teilzahlungsvereinbarung wollte er sich in Ruhe durchlesen und innerhalb einer Woche zurückschicken.
Mit beinaher Gewissheit ließ ich ihm die Vereinbarung da und rechnete eigentlich nicht damit, dass er sie doch noch zurückschickt.

Doch offenbar habe ich mich verrechnet.
Heute morgen lag die unterschriebene Teilzahlungsvereinbarung im Briefkasten. Zwar zwei Tage zu spät, aber immerhin.
In so einem Fall darf man wirklich nicht pingelig sein.

Ich bin mal gespannt, ob sich die positive Tendenz die er nun zeigt auch durchsetzen wird.
Am 15. ist die erste Rate fällig, mal sehen ob was kommt.


2 Kommentare zu Nimmt es doch noch ein gutes Ende?

  • Ich habe jemanden, der immer wenn es „ernst“ wird viel verspricht.

    Keine Reaktion gab es auf den Kostenansatz / die Mahnung / die Zahlungsaufforderung hin. Der PfüB für das Girokonto hat – da die Stromrechnung so nicht bezahlt werden kann – umgehend zum Versprechen von 200€ monatlich geführt. Wenn da nur die erste Rate kommt hat es sich ja schon (fast) gelohnt…

    • Kommt natürlich auf die Forderung an. Manchmal sind 200 Euro auch nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“.
      Die Kontenpfändung ist wirklich meistens sehr erfolgreich, da eben die Möglichkeiten des Schuldners so doch sehr stark eingeschränkt werden.

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