Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Folgende eMail erhielt ich vor wenigen Minuten auf meine Nachricht an die Telekom.

“Sehr geehrter Herr Heinkel,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Sie haben völlig Recht, dass Anrufe zu Werbezwecken lästig und ärgerlich sein können.

Wir bedauern die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten.
Ihren Widerspruch zu diesen Anrufen haben wir zur Kenntnis genommen und in unserem System vermerkt.

Bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie noch für eine kurze Zeit Werbung von uns erhalten. Aus technischen Gründen kann es einige Tage dauern, bis diese Änderung in unseren Systemen umgesetzt ist.

Haben Sie weitere Fragen? Gern sind wir jederzeit für Sie da. Schreiben Sie uns!

Mit freundlichen Grüßen

Kundenservice”

Mal sehen wie lang diese kurze Zeit sein wird, in der ich aus technischen Gründen noch Werbung erhalten werde.
Besser wäre es für die Telekom sicherlich, wenn ich keinen einzigen Anruf mehr erhalten werde. Andernfalls werde ich darauf bestehen, dass eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben wird. Die Anwaltskosten haben sie dann ebenfalls zu tragen.

Und dann soll niemand sagen ich hätte sie nicht vorher gewarnt.
Aber mal sehen, vielleicht war das heute ja tatsächlich das letzte Mal.


2 Kommentare zu Nur noch eine kurze Belästigung

  • Allein die Tatsache, dass der Erstverstoß begangen wurde und sie zugeben, dass man “aus technischen Gründen” noch weiterhin Werbung bekommen wird, deutet stark darauf hin, dass man mit einem rechtswidrigen Sperrlistensystem arbeitet, also nach dem gesetzeswidrigen Opt-Out-Prinzip. Lassen Sie sich am besten auch nicht mit einer Unterlassungserklärung beschränkt auf eine bestimmte Telefonnnummer abspeisen, sonst haben Sie den “Spass” am Ende mit jeder Rufnummer oder wenn Sie mal die Nummer wechseln müssen erneut. Die Erklärung “Allerdings müsse ich das schriftlich tun, da der Widerruf sonst keinerlei Gültigkeit hätte.” ist eine der üblichen Frechheiten, die man sich öfter in Spammerkreisen leistet. Nicht nur, dass ein Widerruf überflüssig wie ein Kropf ist (man durfte auch vorher mangels Einwilligung schon nicht werbend anrufen, was eigentlich soll der Angerufene da “widerrufen”?), man meint auch noch, in gnädiger Pose Formvorschriften für das Ziel einer künftigen Unterlassung von Rechtsbrüchen machen zu dürfen. Frechheit, draufhauen, anders verstehen die es nicht!

    • Anders scheinen die es wirklich nicht zu verstehen. Jetzt wo es, zumindest bei mir, wenigstens die NKL (oder war es die SKL) verstanden haben, dass es so nur ärger gibt, fangen eben andere umso massiver damit an. Wobei die Telekom ja schon seit langem zu diesen Kandidaten gehört.
      Hätten Sie beim nächsten Anruf eventuell Interesse die Telekom abzumahnen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

So erreichen Sie uns


Die Rechtsdienstleister


Mörikestraße 1
71131 Jettingen


Tel: 07452 - 75 08 29 1
Fax: 07452 - 75 08 29 0
eMail: info@die-rechtsdienstleister.de


Bürozeiten:


Montag - Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr
und 13.00 - 17.00 Uhr


Freitag 8.30 Uhr - 12.00 Uhr und
13.00 - 15.00 Uhr


Termine nur nach Vereinbarung!