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Einwohnermeldeamt

Anfang des Jahres hatte ich bei einer Gemeinde in der Gegend eine Einwohnermeldeamtsanfrage gemacht. Das Ergebnis wurde mir schriftlich mitgeteilt und dann passierte nichts.

Eine halbe Ewigkeit ging das so, bis ich vor einigen Wochen erneut bei dieser Gemeinde eine EMA stellte. Da die Antwort einige Zeit auf sich warten ließ, rief ich dort an und erkundigte mich nach dem Stand der Dinge. Die Sachbearbeiterin teilte mir mit, dass sie die Anfrage noch zurückgehalten habe, da sie wüsste, dass die Schuldnerin verzogen sei. Sie habe diese bereits durch den Amtsboten zur Ummeldung aufgefordert.

Freundlicherweise teilte mir die Dame die neue Anschrift mit, da die Schuldnerin diese wohl bereits bei anderen Behörden angegeben habe.
Die Sache sei damit ja sicherlich erledigt und sie könne die Anfrage vernichten, meinte sie.
Da ich ja hatte was ich wollte, stimmte ich dem zu und hoffte dabei insgeheim, dass die Auskunft kostenlos sein würde.

Leider täuschte ich mich da, denn vor wenigen Tagen wurde zunächst die Gebühr für die Anfrage Anfang des Jahres eingezogen, heute dann auch die Gebühr für die letzte Anfrage.

Dabei hatte ich schon fast geglaubt, dass man die erste Anfrage vergessen hätte. Naja, das wäre ja auch zu schön gewesen. Zum Glück halten sich die Kosten im Rahmen. Wobei die ja sowieso der Schuldner zu tragen hat. Er hätte sich schließlich auch einfach kurz melden können und die neue Anschrift mitteilen.

Gestern Nachmittag hatte ich einen Termin mit einem Mandanten. Dieser stellte mir bereits am Telefon ein neues Mandat in Aussicht.

Das Mandat hat es jedoch in sich. Die Schuldnerin wohnt anscheinend nicht mehr unter der ehemaligen Adresse und soll nun bei ihrer Schwester leben. Allerdings scheint sie dort nicht gemeldet zu sein, wie der Mandant mir mitteilte.
Nun werden wir zunächst die Anschrift der Schuldnerin ermitteln müssen. Ich wage zu bezweifeln, dass mir die Schwester der Schuldnerin weiterhelfen wird. Und auch die EMA-Auskunft wird wohl nicht viel bringen.

Der Mandant hat jedoch Geduld und auch die Verjährung ist (noch) kein Problem. Mal sehen ob wir sie nicht doch noch irgendwo ausfindig machen können. Bisher haben wir noch jeden bekommen.

Nachtrag: Ein Anruf bei der Schwester brachte dann nach einigen Diskussionen doch noch den gewünschten Erfolg und sie gab mir eine aktuelle Adresse. Ob es die Richtige sein wird werden wir bald wissen.

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