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Inkasso

PrivatinsolvenzGenerell gilt während der Insolvenz das Verbot der Einzelzwangsvollstreckung. Damit sind während der Dauer der Insolvenz sämtliche Vollstreckungsmaßnahmen der Insolvenzgläubiger verboten. Dieses Verbot gilt allerdings nicht für sog. Neugläubiger, also Gläubiger, deren Anspruch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind. Diese Forderungen fallen auch nicht unter die Restschuldbefreiung.

Auf Grund der Abtretung der pfändbaren Einkommen an den Insolvenzverwalter, die Voraussetzung des Insolvenzverfahrens ist, hat man auch als Neugläubiger auch während der Wohlverhaltensphase relativ schlechte Chancen die Forderung realisieren zu können.

Dennoch gibt es eine Mögklichkeit, die hin und wieder zum Erfolg führen kann, wie folgender Fall zeigt:

Der Schuldner hatte vor einigen Jahren Privatinsolvenz beantragt. Das Verfahren wurde eröffnet und nach rund einem Jahr wieder aufgehoben. Die Restschuldbefreiung wurde dem Schuldner angekündigt und die Wohlverhaltensphase begann.

Mitte 2015 dann, weit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, bestellte der Schuldner einige Waren bei unserem Mandanten. Diese bezahlte er jedoch nicht, so dass ein Titel gegen ihn erwirkt wurde. Weiterlesen

Um Schriftstücke so rechtssicher wie nur irgendwie möglich zuzustellen bedienen wir uns immer wieder dem Gerichtsvollzieher. Dieser stellt die Schreiben dann amtlich mittels Postzustellungsurkunde zu, so dass der Zugang und auch der Inhalt des Schreibens dokumentiert ist.

In letzter Zeit häufen sich aber die Probleme bei den diversen Zustellungen. Egal ob es eine von uns als Zwangsverwalter ausgesprochene Kündigung ist, die durch den Gerichtsvollzieher mittels Aufgabe zur Post förmlich zugestellt werden soll, oder ob es sich um Mahnbescheide an säumige Schuldner handelt, die das Mahngericht von Amts wegen zustellt. Weiterlesen

Im Juli 2011 wurde das Konto eines Schuldners gepfändet. Drittschuldnerin war eine Sparkasse.
Der Pfändungs- & Überweisungsbeschluss wurde durch den Gerichtsvollzieher auch zeitnah zugestellt und die Drittschuldnerin gab binnen weniger Tage die Drittschuldnerauskunft mit. Darin stand, dass die Geschäftsbeziehung zwischenzeitlich erloschen sei und somit keine pfändbaren Ansprüche mehr bestehen würden.

Drittschuldnererklärung

Drittschuldnererklärung

Zwischenzeitlich wurden gegen den Schuldner diverse andere Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet, die bis auf eine Restforderung von wenigen Hundert Euro auch erfolgreich waren. Vor allem der Umstand, dass der Schuldner eine Weile im Gefängnis verbrachte, kam uns hier enorm entgegen, da wir durch die Pfändung des Haft- und Eigengeld eine ordentliche Summe realisieren konnten.

Heute nun erhielten wir von der Sparkasse eine Drittschuldnererklärung. Zunächst konnte niemand damit etwas anfangen. Ein Blick in die Akte verriet zudem, dass im Januar 2014 der Gerichtsvollzieher mit der Abnahme der Vermögensauskunft (ohne Vorpfändungsauftrag) beauftragt wurde, sonst aber keine weiteren Pfändungen beantragt wurden.

Inhaltlich gleicht die Drittschuldnererklärung der damaligen völlig. Wieso diese auf einmal nach nun ca. 2,5 Jahren erneut abgegeben wird, obwohl hierzu weder die Notwendigkeit besteht, noch sich irgendwelche Änderungen ergeben häten oder wir dort erneut eine Pfändung ausgebracht haben, ist nicht bekannt.

Die zuständige Sachbearbeiterin, die die Drittschuldnererklärung auf den Weg gebracht hatte, hat seit Freitag Urlaub und kommt wohl erst in 2 Wochen wieder. Der Kollege, der telefonisch erreichbar war, konnte sich ebenfalls keinen Reim darauf machen, so dass wir nun einfach mal abwarten und in 2 Wochen noch einmal nachfragen, was es damit auf sich hat.

Manchmal kommt man mit den üblichen Mitteln einfach nicht mehr weiter. Alle herkommlichen Möglichkeiten Informationen über einen Schuldner zu bekommen sind dann meist ausgeschöpft und man hat immer noch nichts wo man ansetzen könnte.

In einem aktuellen Fall ist der Schuldner zunächst verzogen. Eine Einwohnermeldeamtsanfrage brachte eine neue Adresse und mit den Informationen des Mandanten wurde zunächst die Pfändung beim Arbeitgeber versucht. Allerdings ohne Erfolg, da die Informationen in diesem Fall einfach nicht konkret genug waren wie sich später herausstellte.

Also wurde der Gerichtsvollzieher mit der Pfändung beauftragt. Nach mehreren Besuchen bei denen er den Schuldner nie antreffen konnte, gab dieser dann auf und teilte uns mit, dass der Schuldner laut Nachmieter unbekannt verzogen sei.

Eine erneute EMA brachte ebenfalls kein Ergebnis. Der Schuldner wurde daraufhin wegen unbekannten Aufenthalts abgemeldet.

Da die Forderung nicht ganz so gering ist, wurde nach Rücksprache mit dem Mandanten eine Detektei beauftragt den Schuldner zu suchen und Pfändungsmöglichkeiten zu ermitteln.

Bereits zwei Tage später hatten wir die Ergebnisse vorliegen. Der Schuldner wohnt wohl, nach eigenen Angaben, nach wie vor unter der von uns damals ermittelten Adresse, er lässt sich jedoch verleugnen, wenn der Gerichtsvollzieher kommt. Außerdem konnte die Detektei seinen Arbeitgeber ausfindig machen und dies durch verschiedene Stellen bestätigen lassen.

Selbstverständlich haben wir postwendend die Lohnansprüche gegenüber dem Arbeitgeber gepfändet. Auf Grund der Tätigkeit dürfte dies für uns auch erfolgreich sein, da eigentlich ein ordentlicher Betrag über der Pfändungsfreigrenze verbleiben sollte.

Es kommt zwar nicht oft vor, dass man eine Detektei einschalten muss, wenn diese aber so schnell, erfolgreich und sogar kostengünstig arbeitet wie die von uns beauftragte Detektei, dann wird man diese Möglichkeit zukünftig vielleicht häufiger einsetzen können.

Anfang des Jahres rief mich ein Unternehmen an und informierte sich bezüglich Inkasso. Die Dame am Telefon die auch die Buchhaltung macht, war sehr angetan und wollte weitere Informationen um es ihrem Chef vorzulegen, da dieser sie damit beauftragt hatte, sich zu informieren.

Das Ganze musste relativ zügig geschehen, da es anscheinend sehr dringend ist. Bereits am nächsten Tag hatte sie die Unterlagen und wir hatten vereinbart, ein paar Tage später erneut zu telefonieren.

Ich rief also dort an und dir Dame erklärte mir, dass sie momentan im Umbaustress seien und sie einfach noch nicht dazu gekommen sei, die Sache mit ihrem Chef zu besprechen. Sie werde es jedoch gleich machen und ich solle in einer Woche nochmal anrufen.

Also rief ich eine Woche später erneut an. Wir stecken noch immer im Umbau und sind einfach nicht dazugekommen, so die Aussage der Dame. Ich solle in zwei Wochen nochmal anrufen, sie würde es sich extra zur Seite legen.

Auch weitere zwei Wochen später wurde mir die selbe Story aufgetischt. Man sei aber nach wie vor sehr an einer Zusammenarbeit interessiert, nur komme man momentan zu nichts da sehr viel los sei. Ich solle doch bitte Ende des Monats nochmal anrufen.

Dieses Spielchen machten wir nun noch eine ganze Weile, zwischenzeitlich war die Dame im Urlaub, dann der Chef und immer konnte ich eine erneute Wiedervorlage eintragen.

Bis letzten Freitag. Da schaffte es die Dame wohl tatsächlich mit ihrem Chef zu reden. Sie wollte eigentlich auch gleich einen Termin mit mir ausmachen, aber ich erklärte ihr, dass ich besser am Montag nochmal anrufen werde, wenn sie endgültig mit ihrem Chef geredet hätte.

Als ich dann heute anrief und eigentlich nur den Termin ausmachen wollte, da sie sich ja bereits am Freitag völlig sicher war, dass wir ins Geschäft kommen werden, war ich doch etwas überrascht, als sie mir kleinlaut erklärte, das Ihr Chef doch kein Interesse mehr hat.

Dafür telefoniert man sich dann über Monate hinweg die Finger wund. Dabei wäre die Sache in 5 Minuten erledigt gewesen, wenn sich einfach mal jemand drum gekümmert hätte.

Sowas ist wirklich ärgerlich und völlig unnötig aus meiner Sicht. Aber so ist es nun mal.

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