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Nachnahme

In einer Zwangsvollstreckungssache mussten wir eine Einwohnermeldeamtsanfrage in Hamburg machen, da der Schuldner verzogen ist.
Die Auskunft kostet 10 Euro, was an sich nichts besonderes ist. Die Gebühren schwanken von Gemeinde zu Gemeinde, die einen berechnen nur 5 Euro, andere dagegen 10 Euro, je nachdem wie es die Gemeinde beschlossen hat.

Grundsätzlich schreiben wir in unsere Anfragen, dass die Gebühr gemeinsam mit der Auskunft in Rechnung gestellt werden soll oder direkt von unserem Konto eingezogen werden kann.

In der Regel funktioniert das auch ohne Probleme. Die ein oder andere Behörde schreibt uns dann zwar dennoch an und bittet vorab um Überweisung, meistens bekommen wir aber zusammen mit der Auskunft einen Gebührenbescheid.

In Hamburg jedoch ist alles anders. Dort verschickt man die Auskünfte grundsätzlich nur per Nachname.
Das die Auskunft dann nicht mehr nur 10 Euro kostet, sondern stolze 14,38 Euro ist dort völlig egal.
Auch die Tatsache, dass wir ausdrücklich um eine Rechnung oder um die Einziehung der Gebühr gebeten haben interessiert dort niemanden.

Der Aufschlag von 4,38 Euro scheint dort ebenfalls niemanden zu interessieren. Telefonisch teilte man mit, dass dies nunmal so sei und wir gerne weiterhin um eine Rechnung bitten dürften, es aber dennoch per Nachname eingezogen werden würde.

Satte 43,8 % Aufschlag ist wirklich ein ordentlicher Batzen Geld, der für nichts und wieder nichts berechnet wird. Und dass sogar noch gegen den ausdrücklichen Wunsch die Gebühren per Rechnung zu berechnen oder einzuziehen.
Man könnte fast meinen, die Stadt Hamburg hätte eine Provisionsvereinbarung mit ihrem Postdienstleistungsunternehmen geschlossen um so über die sicherlich unzähligen Nachnahmesendungen die dort Tag für Tag verschickt werden, auch noch vom Porto zu profitieren.

So etwas ist schlichtweg eine Unverschämtheit und, wie auch der Mitarbeiter des zuständigen Bürgeramts zugab, völliger Quatsch.
Er könne da jedoch nichts machen, dass sei eben eine Entscheidung der Regierung.

Ein Grund mehr, dass wir zukünftig unsere Einwohnermeldeamtsanfragen wieder auf elektronischem Wegen über unseren Dienstleister einholen. Der berechnet zwar auch einen kleinen Aufpreis, dafür haben wir jedoch die Auskunft sofort und günstiger ist es allemal.

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