Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Pfändung

Wie Rechtsanwalt Melchior aus Wismar berichtet konnte er dank des Xing-Profils eines Schuldners dessen neue Arbeitsstelle ermitteln und so die Lohnansprüche pfänden.

Immer wieder entdeckt man bei der Suche nach einem Schuldner via Google einige interessante Seiten die der Schuldner brav mit seinen Daten gefüllt hat.
So hatte ich erst kürzlich eine Schuldnerin, die völlig erstaunt war, wie ich sie so schnell finden konnte obwohl sie sich (noch) nicht einmal beim Einwohnermeldeamt umgemeldet hatte. Da die Schuldnerin jedoch gerne bei Facebook & Co unterwegs ist hat sie natürlich auch ihren Bekannten via Facebook und MySpace mitgeteilt, dass sie umgezogen ist und wohin.

Oft ist es daher äußerst nützlich einfach mal Google für die Suche nach seinen Schuldnern zu bemühen. Teilweise erfährt man dabei allerhand interessante und nützliche Dinge die der Schuldner freiwillig preisgegeben hat.
Das spart nicht nur Geld, sondern man spart oft auch eine Menge Zeit bis man die nötigen Informationen von den zuständigen Stellen erhalten hat.

Manchmal kommt es vor, dass man mit etwas erst in einigen Monaten rechnet – frühestens!
Manchmal kommt es jedoch auch anders als man denkt.

Umso erfreulicher, dass ich heute bereits das Vollstreckungsprotokoll einer Obergerichtsvollzieherin aus Köln in der Post hatte.
Ich hatte sie am 18.11.2009 mit einer sog. Kombipfändung bei einer Schuldnerin beauftragt.
Bereits am 03.12.2009 besuchte sie die Schuldnerin und konnte leider keine pfändbare Habe vorfinden. Da die Schuldnerin die eidesstattliche Versicherung nicht an Ort und Stelle abgeben wollte, wurde direkt ein Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung bestimmt.

Ich bin es meist anders gewohnt.
Gerade beim hiesigen Amtsgericht dauern solche Kombiaufträge oft mehrere Monate und dass, obwohl es hier eine eher ländliche Gegend ist.

Ob es am rheinischen Temperament liegt? Wer weiß…

In einer Sache hatte die Mandantin die Hauptforderung direkt an den Mandanten beglichen. Daraufhin fertigten wir ein Schreiben und forderten Sie unter Fristsetzung zur Zahlung der Kosten und Zinsen in dieser Sache auf.

Die Schuldnerin reagierte darauf natürlich nicht. Aus diesem Grund besuchte ich die Schuldnerin letzte Woche. Da sie nicht zu Hause war, hinterließ ich ihr eine Nachricht und ein aktuelles Forderungskonto.

Wenige Tage später meldete sich die Schwester der Schuldnerin bei mir und meinte, ich solle doch noch einmal prüfen, ob die Kosten wirklich von ihrer Schwester zu tragen seien. Da die Schuldnerin telefonisch nicht zu erreichen war, fragte ich deren Schwester, wie ich sie erreichen könne. Die Schwester gab mir bereitwillig die Nummer der Schuldnerin und fügte hinzu, dass ich sie auch in einem Restaurant erreichen könne, da sie dort die Pächterin sei.

Mit diesen neuen Informationen rief ich am nächsten Tag gegen Abend in dem besagten Restaurant an und konnte die Schuldnerin tatsächlich erreichen. Zunächst war sie etwas ungehalten, dass ich nach wie vor auf den Ausgleich der Kosten und Zinsen bestehe, jedoch wurde sie deutlich gesprächiger, als ich ihr das weitere Vorgehen erläuterte, an dessen Ende normalerweise der Gerichtsvollzieher steht, der dann ggf. mit der Pfändung beauftragt wird.

Mit etwas Murren erklärte die Schuldnerin sich dann doch dazu bereit, weitere Kosten zu vermeiden und die Kosten und Zinsen auch noch zu bezahlen. Mal sehen wann das Geld eingeht…

Gestern erhielt ich die beantragte Abschrift des Vermögensverzeichnisses (siehe früherer Artikel). Dort lass ich bei Fahrzeugen:

Keine Fahrzeuge

Nun wusste ich aber, auf Grund des Vollstreckungsbescheid den wir für den Mandanten erwirkt haben, dass der Schuldner ein Fahrzeug haben muss. Der Vollstreckungstitel stammt nämlich aus einer geplatzen Rechnung über dieses Fahrzeug.
Der Mandant teilte mir mit, dass das Fahrzeug Anfang der Woche noch beim Schuldner gestanden habe, jedoch abgemeldet sei.

Der Anruf beim Gerichtsvollzieher brachte auch nichts zum Verbleib des Autos zu Tage. Von einem Auto wusste er nichts. Er habe den Schuldner extra danach gefragt, weil seine Schuldner das wohl gerne mal vergessen würden in letzter Zeit.

Nun werden wir wohl den Schuldner noch einmal anschreiben und um Auskunft bezüglich des Fahrzeugs bitten. Eventuell muss auch der Gerichtsvollzieher nochmal ran.

So erreichen Sie uns


Die Rechtsdienstleister


Waldstraße 20
75394 Oberreichenbach


Tel: 07051 - 59 74 49 1
Fax: 07051 - 59 74 493
eMail: info@die-rechtsdienstleister.de


Bürozeiten:


Montag - Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr
und 13.00 - 17.00 Uhr


Freitag 8.30 Uhr - 12.00 Uhr und
13.00 - 15.00 Uhr


Termine nur nach Vereinbarung!