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Wohlverhaltensphase

PrivatinsolvenzGenerell gilt während der Insolvenz das Verbot der Einzelzwangsvollstreckung. Damit sind während der Dauer der Insolvenz sämtliche Vollstreckungsmaßnahmen der Insolvenzgläubiger verboten. Dieses Verbot gilt allerdings nicht für sog. Neugläubiger, also Gläubiger, deren Anspruch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind. Diese Forderungen fallen auch nicht unter die Restschuldbefreiung.

Auf Grund der Abtretung der pfändbaren Einkommen an den Insolvenzverwalter, die Voraussetzung des Insolvenzverfahrens ist, hat man auch als Neugläubiger auch während der Wohlverhaltensphase relativ schlechte Chancen die Forderung realisieren zu können.

Dennoch gibt es eine Mögklichkeit, die hin und wieder zum Erfolg führen kann, wie folgender Fall zeigt:

Der Schuldner hatte vor einigen Jahren Privatinsolvenz beantragt. Das Verfahren wurde eröffnet und nach rund einem Jahr wieder aufgehoben. Die Restschuldbefreiung wurde dem Schuldner angekündigt und die Wohlverhaltensphase begann.

Mitte 2015 dann, weit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, bestellte der Schuldner einige Waren bei unserem Mandanten. Diese bezahlte er jedoch nicht, so dass ein Titel gegen ihn erwirkt wurde. Weiterlesen

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