Die Rechtsdiensleister Inkasso • Gütestelle • Zwangsverwaltung

Erst bestellt man irgendwas bei einer Firma, lässt es sich liefern und freut sich über die neueste Errungenschaft und vor lauter Freude vergisst man dann rein zufällig die Rechnung zu bezahlen.

Oder aber man lässt etwas reparieren was man ganz dringend benötigt, beispielsweise eine Waschmaschine, und wenn es dann wieder funktioniert ist die Rechnung schnell vergessen.

Meistens sind auch die von den Unternehmen dann versendeten Mahnungen wirkungslos. Die ehemaligen Kunden bzw. Schuldner ignorieren sie einfach, egal wie viele kommen.
Erst wenn die Unternehmen dann endgültig die Nase voll haben und ein Inkassounternehmen beauftragen, dann wundert man sich plötzlich wieso die Rechnung nun auf einmal so teuer ist.

So auch heute wieder bei einem Schuldner, der munter irgendwelche Unterhaltungselektronik bestellt hat, die Rechnung ignorierte und auch nach der fünften (!) Mahnung noch immer nicht reagierte.
Wir haben ihn also angeschrieben und zur Zahlung der Forderung zzgl. Verzugszinsen und Inkassokosten aufgefordert.

Er rief dann hier an und war schon leicht ungehalten, wieso die Forderung nun so hoch sei. Die Rechnung betrug damals lediglich um die 180 €, der Gläubiger hat Mahnkosten in Höhe von 5 € berechnet und wir haben unsere Inkassokosten in Höhe von 39 € berechnet.

Nachdem wir ihm nun jeden einzelnen Posten genaustens erklärt hatten, wollte er mit uns noch über die ursprüngliche Rechnung feilschen. Der Hinweis, dass er sich in diesem Fall an den Gläubiger wenden müsste, da wir an der Rechnung nichts kürzen werden, schien ihm völlig egal zu sein. Er verhandelte munter weiter, so dass man sich beinahe vorkam wie auf einem türkischen Bazar.

Offensichtlich hatten wir den längeren Atem und der Schuldner gab nach einiger Zeit klein bei und versicherte uns, dass er die Forderung bis spätestens nächste Woche Dienstag begleichen würde. Inklusive sämtlicher Zinsen und Kosten wie er extra nochmal betonte.

Kurze Zeit später klingelte das Telefon erneut und der Schuldner war schon wieder dran. Er habe sich die Sache überlegt. Seiner Meinung nach sei eines eine bodenlose Unverschämtheit, dass der Gläubiger nach nur fünf (!) Mahnungen und ungefähr 4 Monaten Wartezeit schon zu solchen Mitteln greift und ein Inkassounternehmen beauftragt.
Er wurde dann darauf hingewiesen, dass er sicherlich auch nicht 4 Monate auf sein Gehalt warten möchte, sondern gerne auch zeitnah für seine Leistung bezahlt werden will.
Dieser Vergleich schien sogar ihm einzuleuchten und es passierte etwas, was bisher nur sehr selten passiert ist:

Er entschuldigte sich für sein Verhalten und würde nun noch kurz direkt beim Gläubiger anrufen um sich auch bei diesem dafür zu entschuldigen. Er sehe es mittlerweile ein, dass der Fehler da wohl bei ihm zu suchen sei und würde wie vereinbart die Forderung begleichen.

Immerhin ist er zum Schluss dann doch noch einsichtig geworden, wenn auch für ihn zu spät. Wobei er in Zukunft wohl sicherlich etwas mehr auf seine Rechnungen und deren Zahlungsziele aufpasst.


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